Stadt Dörzbach

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Kurzportrait

Dörzbach mit seinen Teilorten Hohebach, Laibach und Meßbach, sowie den Weilern Heßlachshof, Eisenhutsrot und Wendischenhof ist nicht nur eine traditionsreiche, sondern auch sehr dynamische Gemeinde und ein attraktiver Wohnbau- und Gewerbestandort. Dörzbach hat den städtischen Charakter beibehalten und präsentiert sich so als zentraler Ort im Mittleren Jagsttal.

Die Menschen

Die Dörzbacher sind sehr gesellig und lassen keine Gelegenheit aus, das mit traditionsreichen Festen und Feiern zu beweisen. Beim Frühjahrspferdemarkt, der immer am 2. Samstag im Februar stattfindet, zieht ein großer Umzug durch die Straßen Dörzbachs. Ein reich bestückter Krämermarkt sowie verschiedene Ausstellungen bieten den Besuchern ein vielfältiges Angebot. Das Maifest beim Maifestplatz, oberhalb der Kapelle St. Wendel zum Stein, hat schon eine sehr lange Tradition. Am ersten Samstag im Mai ziehen Kinder und Erwachsene mit dem Musikverein Dörzbach zum Festplatz. Nach einer kurzen Andacht in der Kapelle gibt es ein buntes Programm mit Bewirtung. 

Maifest 2011
Maifest 2011
Maifest 2011
Maifest 2011

Der Gast

Die Dörfer der Gemeinde sind landschaftlich geprägt. Unsere Landwirte haben teilweise mehrere Standbeine geschaffen u.a. die Direktvermarktung. Die Gesamtgemeinde bietet eine gute Auswahl an Gastronomiebetrieben, teilweise mit Biergärten, die im Sommer zum Verweilen einladen. Vor allem von Fahrradfahrern und Wanderern wird dieses Angebot sehr gerne genutzt. Eine weitere Freizeitattraktion ist das alljährliche Kinderferienprogramm mit vielen Höhepunkten für die Kinder in den Sommerferien.

Radfahrer in der Hauptstraße
Radfahrer in der Hauptstraße
Biergarten am Gasthaus Adler in Laibach
Biergarten am Gasthaus Adler in Laibach

Der Fluss

Das Jagsttal mit seinen Seitentälern ist ein Kleinod der Ruhe, kaum Industrie, dennoch durch seine Lage zwischen großen Verkehrswegen gut erreichbar. Die Jagst ist einer der letzten ökologisch intakten Flusslebensräume in Baden-Württemberg. Im Gegensatz zu vielen anderen Flüssen wurde sie von Ausbaumaßnahmen und Gewässerverschmutzung wenig beeinträchtigt. Die Jagst gehört zu den naturnahesten Flüssen Deutschlands. Und so findet man an der Jagst eine Tier- und Pflanzenwelt die ihresgleichen sucht. Der seltene Eisvogel brütet an ihrem mit Eschen, Birken und Weiden gesäumten Ufer. Im Kanu der Natur auf der Spur - mit offenen Augen Tiere, Pflanzen und die Landschaft hautnah erleben. Hierbei sind jedoch die gesetzlichen Beschränkungen aus Gründen des Natur- und Artenschutzes zu berücksichtigen. Die Jagst, ein sauberer, fischreicher Fluss, lädt zum Angeln ein.

Brücke in Hohebach
Brücke in Hohebach
Brücke in Dörzbach
Brücke in Dörzbach

Die Landschaft

Die vielfältige und abwechslungsreiche Landschaft im Jagsttal vermittelt dem Besucher ein liebliches und idyllisches Landschaftsbild. Streuobstwiesen und Weinberge prägen unsere bäuerliche Kulturlandschaft. Der Dörzbacher Wein erhält seinen edlen und unverkennbaren Charakter durch die mineralhaltigen Muschelkalkböden. Neu angelegte Querterrassen sichern den Fortbestand des Weinbaus. Als Landschaftspfleger haben sich ganz besonders Schafe und die Zwergzebus bewährt. Dadurch werden die Jagsttalhänge in ihrem offenen Charakter erhalten. Zu den landschaftlichen Besonderheiten zählen die blütenreichen Salbei-Glatthaferwiesen, die Steinriegel als Zeugen des Weinbaus und zahlreiche Trockenmauern. Durch den Austritt kalkreichen Wassers im unteren Hangbereich der Jagsttalhänge entstanden oft mächtige Sintergesteinsblöcke. Die Kapelle St. Wendel zum Stein ist direkt an einem Sinterfelsen errichtet. Die spätgotische Wallfahrtskapelle ist dem Viehpatron St. Wendelin geweiht, ihr Standort am Tuffsteinfelsen hat bereits den Kelten als Kultstätte gedient.

Zebus
Zebus
Kapelle St. Wendel zum Stein
Kapelle St. Wendel zum Stein