Stadt Dörzbach

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Sehenswürdigkeiten

Wohnen, Arbeiten, Freizeit - in der Gemeinde Dörzbach lässt es sich in allen Bereichen gut leben. Denn unsere schöne Gemeinde hat viel zu bieten. Informieren Sie sich hier über die Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde.

Katholische Kirche zur Hl. Dreifaltigkeit Meßbach

Die 1776/77 durch Friedrich Karl von Eyb neben dem Schloss Meßbach erbaute Kirche gilt als schönste Rokokokirche des Hohenloher Landes. Stuckarbeiten und Deckenfresken stammen vom Augsburger Künstler M. Gündter. Für Besichtigungen und Führungen wenden Sie sich bitte an: 
Klara Hertlein, Tel.: 07937 334 oder - Roland Schmeißer, Tel.: 07937 80157.

Dreifaltigkeitskirche Meßbach
Dreifaltigkeitskirche Meßbach
Dreifaltigkeitskirche Meßbach von innen
Dreifaltigkeitskirche Meßbach von innen

Evangelische Dreifaltigkeitskirche Dörzbach

Nach einer Holzkirche aus dem 6./7. Jahrhundert wurde die erste Steinkirche als Wehrturm Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut. Die heutige Form bekam sie 1660. Der Turm erhielt 1783 seine Höhe. Erst mit der Renovierung 1978/79 bekam sie im Innenraum ihr heutiges Aussehen. Taufstein und Kanzel aus heimischem Tuffstein, Kanzel aus der Künstler-Werkstatt der Familie Sommer aus Künzelsau. Chorfenster von 1934 von E. H. Graeser. 

Geöffnet:
 von Ostern bis 31. Oktober täglich 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr, sonst auf Anfrage.

Kontakt: 
Evangelisches Pfarramt
Tel.: 07937 990060

Ev. Dreifaltigkeitskirche Dörzbach
Ev. Dreifaltigkeitskirche Dörzbach
Wappen an der Evang. Kirche
Wappen an der Evang. Kirche

Evangelische Jakobuskirche Hohebach

Um 1054 gegründet mit dem Sockel des Turms aus dieser Zeit. 1594 wurde der obere Teil neu erbaut. 1960 wurde das Kirchenschiff vergrößert und des Platzes wegen nach Norden ausgerichtet. 1965-1968 moderne Umgestaltung des Innenraumes durch Architekt Schwenn. Altar, Kanzel und Taufstein aus behauenem Muschelkalk, der Gesteinsart des Jagsttales. Einmalige Schäferorgel aus dem Jahr 1860. An der Nordseite in den Fensternischen Motive und Legenden aus dem Leben des Hl. Jakobus.

Geöffnet:
Samstag und Sonntag April bis September 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, sonst auf Anfrage.

Kontakt:
Evangelisches Pfarramt Hohebach
Tel.: 07937 990044

Evang. Kirche Hohebach
Evang. Kirche Hohebach
Evang. Kirche Hohebach Altar
Evang. Kirche Hohebach Altar

Die Schlösser

Alle drei Schlösser werden heute noch von ihren Besitzern bewohnt und können daher nur von außen besichtigt werden. In Dörzbach selbst steht das verträumte Wasserschloss der Herren von Eyb. Auf Schloss Eyb findet alljährlich die Schubertiade statt. In Meßbach liegt das Schloss der Herren von Palm in unmittelbarer Nachbarschaft der schönsten Rokokokirche im Hohenloher Land. Die Burg der Herren Eben von Racknitz liegt hoch über dem Ort Laibach.

Schloss der Familie von Eyb
Schloss der Familie von Eyb
Schloss der Familie Eben von Racknitz
Schloss der Familie Eben von Racknitz
Schloss der Familie von Palm
Schloss der Familie von Palm

Kapelle St. Wendel zum Stein

Die im Jahre 1511 - 15 von einem Eremiten errichtete Wallfahrtskapelle wurde aufgrund eines Gelübdes gestiftet. Vor der Errichtung befand sich, der Sage nach, schon vorher eine Kapelle, die ein Schäfer, der an dieser Stelle einen Schatz fand, erbauen ließ. Die Kapelle ist dem "Patron der Hirten" St. Wendelin geweiht. Bereits zu keltischer Zeit hat der Standort als Kultstätte gedient. In dem hinter der Kapelle aufrangenden Tuffsteinfelsen befindet sich eine Höhle, in der vorzeitliche Funde entdeckt wurden. 

Die Wallfahrten zur "Sankt-Wendel-Kapelle, die noch im Jahre 1790 groß waren, haben heute nur noch eine geringe Bedeutung. Heute finden bei St. Wendel regelmässige Veranstaltungen statt. Das traditionelle Maifest sowie auch die 'Kirche im Grünen' beleben diesen Ort. 2001 wurde erstmals wieder eine gottesdienstliche Waldweihnacht in der tiefverschneiten Kapelle gefeiert.

In den Jahren 2013 bis 2014 wurde die Kapelle zuletzt baulich saniert. Hier hat die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der ev. Kirchengemeinde Dörzbach über das Förderprogramm „Entwicklung Ländlicher Raum (ELR) / LEADER“ den stark beschädigten Dachstuhl wieder herrichten lassen, um eine sichere Nutzung des Denkmals für kulturelle Zwecke zu garantieren.

Den Hauptteil der Instantsetzung bilden die Zimmereiarbeiten mit den darin enthaltenen Dachdecker- und Flaschnerarbeiten. Den Zuschlag dieser Arbeiten erhielt die Fa. Josef Bauer GmbH  über eine beschränkte Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb.

Kapelle St. Wendel zum Stein
Kapelle St. Wendel zum Stein
Weg zur Kapelle St. Wendel
Weg zur Kapelle St. Wendel

Ölmühle

Die Ölmühle in Dörzbach ist eine der ganz wenigen Mühlen dieses Typs in Baden-Württemberg, die an Ort und Stelle erhalten sind. Zum ersten Mal wurde sie 1709 schriftlich erwähnt. Das heutige Gebäude wurde im Jahr 1798 als Loh-, Walk-, Öl- und Reibmühle anstelle eines zerstörten Vorgängerbaues errichtet. Sein heutiges Aussehen erhielt es 1864 im Zuge einer Erweiterung und Aufstockung.

Von der ursprünglichen Mühleneinrichtung blieben die gesamten Geräte zur Ölgewinnung erhalten, auf denen nach ihrer Restaurierung heute wieder, wie zur Erbauungszeit, Öl "geschlagen" wird. Zwischen 1982 und 1989 wurde das Gebäude der Ölmühle, die Mühleneinrichtung und der Wasserbau mit einem Gesamtaufwand von 140.000 DM instandgesetzt. 1991 verlieh der Schwäbische Heimatbund dem Eigentümer, Herrn Karl Stolz, den "Peter-Haag-Preis" für vorbildliche denkmalpflegerische Leistungen. Auf den teilweise über 200 Jahre alten Geräten wird die handwerkliche Technik des Ölschlages heute noch vorgeführt.

Führungen nach Vereinbarung

Ölmühle Dörzbach
Ölmühle Dörzbach
Ölmühle Dörzbach
Ölmühle Dörzbach

Jüdischer Friedhof Hohebach

Judenfriedhof mit Sicht auf Hohebach
Judenfriedhof mit Sicht auf Hohebach

Der jüdische Friedhof bei Hohebach, einem Ortsteil von Dörzbach, war von 1852 bis 1940 die Begräbnisstätte der jüdischen Gemeinde Hohebach. Nachdem die Toten der Gemeinde bis 1741 auf dem jüdischen Friedhof Unterbalbach und danach auf dem jüdischen Friedhof Weikersheim bestattet worden waren, kaufte die Israelitische Friedhofsgemeinde 1852 dem Händler Mendle Wolf Strauß ein 18,91 a großes Grundstück nordöstlich von Hohebach oberhalb der Straße nach Ailringen ab, das früher als Weinberg genutzt worden war und legte hier einen eingefriedeten Friedhof an. Neben den jüdischen Einwohnern von Hohebach nutzten auch Juden aus Ailringen, Mulfingen, Dörzbach, Hollenbach, Laibach, Altkrautheim und Künzelsau den Friedhof. 

Der rechteckige, von einer Mauer eingefasste Friedhof befindet sich in Hanglage zwischen ehemaligen Weinbergen, von denen noch die Trockenmauern erhalten sind. Er bildet eine der Stationen des Pfads der Stille um Dörzbach und Hohebach. Auf dem Friedhof wurden 300 Gräber angelegt, die 1988 fotografisch für das Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland dokumentiert wurden.

Jagsttalbahn

Die schmalspurige Nebenbahn „Möckmühl - Dörzbach“ wurde 1901 für den Personenverkehr eröffnet. Auf 750 mm Spurweite führte sie einst 39 km durch das idyllische Jagsttal bis nach Dörzbach. Zuckerrübentransporte und Stückgutverkehr waren neben dem Personen- und Museumsbahnverkehr bis 1988 die Haupteinnahmequellen dieser Bahn. Heute sind noch die Bahnanlagen auf 30 km Streckenlänge und der Fahrzeugpark vorhanden. 

Am Betriebsmittelpunkt in Dörzbach mit dem zweiständigen Lokschuppen, Werkstattgebäude, Reparaturhaus mit Radsatzdrehbank (Bj. 1907) und Empfangsgebäude wird in ehrenamtlichem Engagement und Mitteln an der Wiederinbetriebnahme der Strecke und an der Restauration von Fahrzeugen für den Museumsbetrieb gearbeitet. Das größte Empfangsgebäude dieser Bahn ist heute Vereinsdomizil und beherbergt ein kleines Eisenbahnmuseum mit Ausstellungsstücken und Zeittafeln dieses Industriedenkmals. 

Führungen nach Vereinbarung

Kontakt:
Jagsttalbahnfreunde e.V. 
Tel.: 07937 277

Homepage der Jagsttalbahnfreunde

 

Arbeiten am Gleis 4:

Im Rahmen des Förderprogramms „Entwicklung Ländlicher Raum (ELR) / LEADER“ wurde das Gleis 4 in der Fördermaßnahme „Wiederinbetriebnahme Gleis 4  am Bahnhof Dörzbach als Schaugleis für das Jagsttalbahnmuseum“ von der Rübenrampe bis zum Güterschuppen wiederhergestellt. Ebenso ist die Herstellung von Bahnsteigkanten an Gleis 1 und 4 Teil der Maßnahme. Die Arbeiten führte die Jagsttalbahn AG im Auftrag der Gemeinde Dörzbach aus.

 

Bahnhofsgebäude
Bahnhofsgebäude Dörzbach
Fahrzeuge im Bahnhof Dörzbach
Fahrzeuge im Bahnhof Dörzbach