Hohebach mit den Weilern Eisenhutsrot, Heßlachshof und Wendischenhof

Sicht auf Hohebach vom Judenfriedhof aus
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Sicht auf Hohebach vom Judenfriedhof aus

Erstmalig urkundlich erwähnt wird Hohebach 1238, als Pfarrer "Conrad von Hohebach" dem Konrad von Krautheim Güter abkauft, um sie der Kirche zum Unterhalt eines ewigen Lichtes zu schenken.

Ursprünglich war Hohebach im Besitz der Herren von Krautheim, die Herren von Hohebach saßen als ihre Dienstleute auf dem Burkenberg, einer gegen das Jagsttal vorspringenden Anhöhe. Konrad von Krautheim gründete um 1240 ein Kloster der Zisterzienserinnen, welches jedoch schon 1245 nach Gnadental verlegt wurde. Unter König Friedrich I. wurde 1808 bis 1810 die neue Steinbrücke über die Jagst gebaut. Die Straße über diese neue Brücke wurde zur Heerstraße für Kaiser Napoleon I; darauf marschierten die württembergischen Soldaten 1812 Richtung Rußland.

Die jüdische Gemeinde von Hohebach baute 1817 eine Synagoge und 1852 wurde der israelitische Friedhof Richtung Ailringen angelegt. Der israelitische Friedhof hat 299 Grabstätten. Hohebach besitzt ein reges Vereinsleben. Männergesangverein, Posaunenchor, Landfrauen und Feuerwehr richten alljährlich das weit über die Grenzen hinaus bekannte Brückenfest aus. Hohebach ist landwirtschaftlich geprägt und entwickelt sich mehr und mehr zum Wohnbaustandort.